Brezelinger Bauernweisheiten


"Ist der Bauer sonntags auf seiner Weide,
 kümmert sich der Knecht um Bäurin's Sche..."

"Brät die Katze Spiegeleier,
 ist leer das Nest vom grauen Reiher."

"Strömt aus des Bauers Rachen gar übler Mief,
 fliegen auf dem Hof die Schwalben tief."

"Geht der Stuhlgang in die Hosen,
 riecht die Wohnung nicht nach Rosen."

"Hört am Sonntag der Bauer  Blasmusik, 

 erhängt sich der Hahn am Galgenstrick."

"Wenn die Magd die Bäu'rin haut,
 hat sie zu tief in's Glas geschaut."

"Wenn nachts im Stall das Licht ausgeht,
 der Bauer der Magd an den Schlüpfer geht."

"Das Lieben fällt dem Bauern leicht,
 wenn d' Bäu'rin ihm den Hintern reicht."

"Wenn der Postbot' zweimal läutet,
 der Bauer ihn mit der Sense häutet."

"Viel sich'rer als die Bundesbank,
 ist immer noch der Bauernschrank."

"Wenn der Herrgott Nägel feilt,
 sich auf der Erde Schnee verteilt."

"Liegt die Katz' lang in der Küche,
 entwickeln sich bald Faulgerüche."

"Gibt die Kuh statt Milch gleich Butter,
 war wohl das falsche Gras im Futter."

"Wenn jedes Schwein ein Handy hätt',
 wär' Schweinefleisch nochmal so fett."

"Hat der Bauer eine Axt im Rücken,
 kann er die Bäuerin nicht beglücken."

"Kräht der Nachbar auf dem Dach,
 wird davon die Ortschaft wach."

"Ist sein Gewissen gesund und rein,
 wird aus dem Bauern nie ein Schwein."

"Ist scharf der Bauer, die Bäu'rin schlank,
 treiben sie's schon mal im Kleiderschrank."

"Ist kaputt das Klo vom Bauer,
 pinkelt er an die Gartenmauer."

"Wenn der Bauer in der Gülle taucht,
 hat er das falsche Gras geraucht."

"Hört die Kuh oft Volksmusik,
 wird ihr Euter rund und dick."



"Wenn nachts im Stall das Licht ausgeht,

 der Bauer die Magd ins Stroh einlädt."