PKW-Maut: Schlaglöcher sollen größtenteils mautfrei bleiben

Die Berechnung der mautfreien Schlaglöcher
erfordert ein kompliziertes Verfahren und es
gibt dabei wieder viele Ausnahmen.
Berlin / Brüssel (brez) - Was den Autofahrern in Zukunft zugemutet bzw. zugemautet werden soll ist für viele Führerscheinbesitzer nicht wirklich nachvollziehbar. Auch den Verbänden ist es nicht gelungen, erfolgreich gegen die Maut vorzugehen - denken zumindest die Meisten. Das stimmt so aber nicht. "Einen Teilerfolg haben wir erreicht", behauptet jedenfalls der Pressesprecher eines deutschen Automobilclubs, "Schlaglöcher sollen in Zukunft überwiegend mautfrei bleiben..Über diesen Teilerfolg haben bisher leider die wenigstens Medien berichtet."
So sollen Schlaglöcher, die bis zu 30 mm lang sind, mautfrei bleiben. Schlaglöcher, die größer sind, werden differenziert berechnet. 

"Das bedeutet, man muss ganz genau schauen, wieviele Räder des jeweiligen Fahrzeugs tatsächlich so ein Schlagloch durchfahren", erklärt ein Berliner Verkehrsexperte. Dazu müssen an den einzelnen Rädern Sensoren angebracht werden, welche die Länge, die Tiefe und die Personalien eines Schlagloches erfassen und über das Mobilfunknetz an die jeweiligen Behörden weiterleiten. Diese werden die Daten dann genau erfassen und festlegen, ab wievielen Schlaglöchern es einen Mautrabatt geben könnte - vorausgesetzt es sind noch weitere Bedingungen erfüllt. Denn die möglichen Rabatte sollen nach einem geheimen Verfahren errechnet werden, das viele tausend Faktoren miteinbezieht und nur solchen Autofahrern zugestanden werden kann, welche über 160 Jahre alt sind, einen IQ von mindestens 180 haben und pro Jahr wenigstens durch 47,98 Millionen Schlaglöcher gefahren sind.

Astronomen entdecken spielendes Kind auf dem Mond

Oder ist es doch nur eine optische Täuschung?
Houston (brez) - Amerikanische Astronomen haben auf dem Mond ein spielendes Kleinkind entdeckt. "Wir haben keine Ahnung, wie der kleine Bursche da hoch gekommen ist", erklärt Sergeant Paul Smith. Dass es sich eindeutig um einen echten Menschen und keine optische Täuschung handelt, darüber gibt es bei den Astronomen keinerlei Zweifel. Auch die riesige Größe des Kleinkindes können sich die Wissenschaftler nicht erklären. "Vielleicht handelt es sich um das ausgesetzte Baby einer außerirdischen Mutter, oder das Kind scheint durch atmosphärische Störungen größer, als es tatsächlich ist", vermutet ein Hobby-Astronom aus Stuttgart. Um was es sich bei der Erscheinung tatsächlich handelt, kann aber keiner mit Sicherheit sagen. Seltsam ist vor allem, dass der kleine Junge im Mond nur aus den USA beobachtet werden kann. "Seit den Präsidentschaftswahlen passieren in unserem Land die seltsamsten Dinge", erzählt Sergeant Smith und hat so seine eigenen Theorien, die er uns aber nicht verraten möchte.

Hund entdeckt das verschollene Atlantis unter Eisdecke

Das ist das Loch, welches Hund Lucky
ausgebuddelt hat.
Winterlingen (brez) - Vermutlich ist es der aufsehenerregendste Fund des bisher noch jungen Jahrhunderts. Ein Fußgänger und sein Hund aus dem schwäbischen Winterlingen haben auf einer Nord-Polarkreuzfahrt das sagenumwobene Atlantis entdeckt. Zusammen mit seinem Hund Lucky, einem Labrador, war Herbert M. während einer Panne des Kreuzfahrtschiffes von Bord gegangen, um im ewigen Eis mit seinem tierischen Begleiter Gassi zu gehen. Wie immer hatte Herr M. den Spielball seines Hundes dabei und kickte diesen wie gewohnt weg, damit Lucky ihn wieder zurückbringen sollte. "Doch irgendwann kam Lucky nicht mehr zurück, sondern begann wie verrückt zu graben. Als ich ihn einholte, blieb mir vor Schreck fast die Luft weg. Unter der Eisschicht, die mein Hund aufgebuddelt hatte, konnte man ganz deutlich eine Stadt von oben erkennen", berichtet Herbert W. immer noch ganz aufgeregt. Laut Archäologen handelt es sich bei der Stadt unter dem Eis eindeutig um das verschollene Atlantis, das bisher eigentlich viel weiter südlich vermutet worden ist. Zu Ehren des Finders von Atlantis, soll die Stadt nun den Namen Lucky Winterlingen bekommen bekommen - nach dem Geburtsort von Herbert M. und dem Namen seines Hundes Lucky, der schließlich die Stadt unter dem Eis entdeckt hat.

Erster Fall von Vogelgrippe bei Schutzengel aufgetaucht

Sieht ganz schön blass aus, der infizierte
Schutzengel vom Bodensee.
Konstanz / Rom (brez) - Nun ist passiert, was eigentlich nicht passieren sollte: Ein männlicher Schutzengel aus der Nähe von Konstanz ist an der Vogelgrippe erkrankt. Wie sich der geflügelte Himmelsbote infiziert hat, konnten die Experten der privaten katholischen Tierklinik, in der sich der Erkrankte aufhält, noch nicht herausfinden. Er selbst bestreit, in den letzten Wochen irgendwelchen Kontakt zu Vögeln gehabt zu haben, noch hätte er selbst aktiv gevögelt oder irgendwelches Geflügel vernascht. Da dies mutmaßlich der erste Fall von Vogelgrippe bei einem Engel ist, arbeiten nun sowohl Ornithologen wie auch geistliche Forscher fieberhaft an den Übertragunsmöglichkeiten. "Vermutlich hat sich der Engel an seinen neuen Flügeln aus Fernost infiziert und nicht direkt am Bodensee", mutmaßt ein Vogelkundler aus Radolfzell, "die in Fernost hergestellten Flügel werden bisher leider nicht ausreichend überprüft, wenn sie in den europäischen Fachhandel für Schutzengel kommen", kritisiert der Vogelkundler.

Verbrennungsanlagen für Exkremente in Privathaushalten immer beliebter

Vom Stuhlgang zur Asche - und der
Hintern wird dabei auch noch gewärmt.
Sigmaringen (brez) - "Wir machen aus Scheiße Asche", lautet der Slogan der Firma Feuer & Scheiß aus dem schwäbischen Sigmaringen. Dieses Firmen-Motto stimmt in zweierlei Hinsicht, denn das Geschäft mit der Scheiße boomt wie nie. Kunden mit den verschiedensten Kaufgründen gibt es genug. "Die Einen haben einfach noch keinen Anschluss an die öffentliche Kanalisation und wollen ihre Hinterlassenschaften sauber und steril entsorgen, die Anderen wiederum wollen ihrer verdauten Nahrung einen würdevollen Abschied bereiten", erklärt Firmengründer F. Äschle die häufigsten Kaufgründe seiner Kundschaft. Früher war Äschle Bestattungsunternehmer, Ofenbauer und Klempner - er kennt sich deshalb gut aus mit den Themen Verbrennungen und Toiletten. 
Seine Kunden sind sehr verschieden -
"Viele von ihnen hegen den starken Wunsch, beispielsweise nach einem einzigartigen Essen - zusammen mit einer schönen Frau / Mann beim ersten Date oder einem gemeinsamen Mahl mit einem Prominenten, diesen einzigartigen Moment danach noch auf ganz besondere Art in Erinnerung zu behalten. 

Diese Kunden lassen sich dann ihren eingeäscherten Stuhlgang, den ihr Körper nach diesem gemeinsamen Essen produziert hat, in eine winzige Urne füllen, die sie sich dann als Anhänger um den Hals hängen können", erzählt der schwäbische Geschäftsmann aus der Stadt an der Donau. Der Verkauf seiner Mini-Verbrennungsanlagen läuft sehr gut. Inzwischen bekommt der Sigmaringer sogar Aufträge aus der ganzen Welt."Manche meiner Kunden produzieren dermaßen viel Scheiß, die können mit ihrem Stuhlgang sogar ihr ganzes Haus heizen und das der Nachbarn noch dazu", flüstert Äschle - aber Namen möchte er uns leider keine nennen. Eigentlich scheiße oder?

Edles SchEis(s)zeitwasser in der Klospülung soll Stuhlgang die letze Ehre erweisen

Der neue Trend für die private Klospülung.
Düsseldorf (brez) - Es ist der letzte Scheiß ähm ... Schrei, der letzte Schrei und das nicht nur in der Modeszene: Edles SchEis(s)zeitwasser aus den deutschen Alpen. Auch Unternehmer, Schauspieler, Musiker und betuchte Szenegänger wollen ihrem Stuhlgang in Zukunft einen angemessen Abgang bereiten. "Ich trinke ja bereits zu meinen Mahlzeiten nur exklusivstes Eiszeitwasser, weshalb soll ich dann die verdauten Reste meiner vorher teuer bezahlten Nahrung mit mithilfe von schnödem Leitungswasser in den Kanal schicken - das finde ich taktlos?", meint ein Düsseldorfer Konservendosen-Designer. Wie er denken inzwischen viele Deutsche, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld. 

"Auf der Bank bekommt man ja keine Zinsen mehr, da muss man ja schauen, wie man sein Vermögen sinnvoll anlegt bzw. einfach sinnvoll ausgibt", wettert ein Multimillionär aus Hamburg. Ein schwäbischer Getränkehersteller hat den Bedarf nach ScheiEis(s)zeitwasser bereits frühzeitig erkannt und die dazu passende Martklücke bereits vor Jahren gefunden. Unternehmer Peter H. aus Brezelingen hat sich deshalb frühzeitig in den bayrischen Alpen die Schürfrechte an einem nicht namentlich bekannten Gletscher gesichert. 

Das Geschäft boomt - und das bei Preisen von bis zu 12.- Euro für einen Liter. Einen kleinen Haken hat die Sache jedoch. Bisher kann man das Wasser nur an Toiletten mit Spülkasten verwenden. Doch das bremst den Verkauf kaum aus; immer mehr Kunden lassen sich ihre Toiletten umrüsten, weil ihnen ihr Stuhlgang und die Produkte ihre Verdauung einfach am Herzen liegen. 

Immer mehr Straftaten in Deutschland werden von Tätern begangen

Hier ein vermeintlicher Täter, der vielleicht
noch gar nichts getan hat.
Berlin (brez) - "Zehn von zehn Straftaten in Deutschland werden von Tätern begangen" - lautet das Ergebnis einer Kriminalstudie nichtkrimineller Kriminologen. So werden mittlerweile alle Autodiebstähle in Deutschland von Tätern verübt. Sogar Straftaten wie gewöhnliche Banküberfälle, Einbrüche und Morde innerhalb der Familie tragen zwischenzeitlich die Handschrift von Tätern. Das überraschende und vor allem eindeutige Ergebnis dieser Studie beschäftigt nun auch Kriminalexperten und Politiker im ganzen Land. "Weshalb Täter Taten verüben tun, tut in der Tat nicht jeder tatsächlich verstehen. Letztendlich wird den Regierenden nichts Anderes übrig bleiben, als einen Großteil aller Straftaten zu legalisieren, um Deutschland in Zukunft wieder sicherer zu machen und die Zahl der Täter sowie Straftäter und Kriminellen in den Griff zu bekommen", empfiehlt ein politischer Berater aus der germanischen Hauptstadt an der Spree. Das wäre eine gute Tat, hat unser Land doch schon mehrmals bewiesen, dass schon die reine Anpassung von Grenzwerten giftiger Stoffen genügen, um beispielsweise die Umwelt sowie Lebensmittel tatsächlich wieder schlagartig gesünder werden lassen, ohne dass dafür viel getan werden muss. Humbug, Humbug, Täterä, Täterä ....!!!

Neue Kondome sollen Chancen auf Schwangerschaft extrem erhöhen

Reutlingen (brez) - "Wenn unser Produkt einschlägt, brauchen wir wieder deutlich mehr Störche", witzelt Kondomentwickler Lothar Latex aus Rubberhausen (ein Vorort aus Reutlingen). Nach jahrelanger Forschung hat der Gummi-Ingenieur aus dem Schwabenland ein Kondom entwickelt, das die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft gleich um ein Vielfaches erhöhen soll. Der Name Latex ist in der Gummiszene kein unbekannter. Schon der Vater von Lothar Latex - Robert Latex - hat bereits kurz nach Gründung der BRD die allseits bekannten Gummiparagraphen erfunden, ohne die Deutschland sich vielleicht nicht zu dem Land entwickelt hätte, das es heute ist. 

Auch die neuartigen Kondome von Sohn Lothar Latex sollen die Zukunft der BRD positiv beeinflussen. "Durch einen deutlich spürbaren Anstieg der Bevölkerung - meine Kondome werden die Renten wieder sicher machen", behauptet Latex. 

Wie genau seine Kondom funktionieren und was sie im Detail von herkömmlichen unterscheidet, verrät uns der clevere Schwabe jedoch nicht. 
"Masturbieren geht über studieren", scherzt Latex und schenkt mir eine Probepackung - "Sie werden sehr schnell sehen, was das Geheimnis meines Produktes ist." Irgendwie vertraue ich dem bescheidenen Reutlinger, der selbst in einer spartanisch eingerichteten Gummizelle mit Holzofen lebt - hat er selbst doch bereits 23 Kinder mit insgesamt 8 Frauen.

Winterzeit: Aus Kostengründen werden dieses Jahr die Uhren in der EU nur noch um 54 Minuten zurückgestellt

Brüssel / Berlin (brez) - In einem Eilverfahren hat die EU gestern Nacht entschieden, dass am kommenden Wochenende erstmalig europaweit die Uhren nur noch 54 Minuten anstatt 
1 Stunde (60 Minuten) zurückgestellt werden. Als Grund für diesen radikalen und kurzfristigen Schritt werden dringend notwendige, drastische Sparmaßnahmen angeführt. "Zeit ist Geld", "Time ist Money", "El tiempo es oro" usw. die europäischen Politiker sind sich weitgehend einig: Europa kann sich eine Zeitumstellung von einer kompletten Stunde in Zukunft einfach nicht mehr leisten.

"Gab es früher noch Zeit wie den sog. Sand am Meer, sieht es mit diesem Vergleich heute eher so aus wie an den Kiesstränden verarmter EU-Mitgliedsstaaten", erklärt ein Sprecher aus der Kantine des EU-Parlaments.
Wenn es nach den eifrigen Plänen der EU-Politiker gehen soll, wird in den kommenden Jahren die Zeitumstellung um jeweils 5 Minuten pro Jahr gekürzt - sowohl im Winter, wie auch im Sommer: die Uhren werden ab jetzt nur noch zurückgestellt und nicht wieder vor, sodass Europa sich spätestens nach 6 Jahren in einem Zeitminus von mindestens mehreren Minuten befindet. Spätestens dann soll entschieden werden, ob in Zukunft weiterhin Zeit gespart wird oder nicht. Sollte jedoch weiter gespart werden, wird Europa irgendwann in die Vergangenheit zurückkehren, bis in Zeiten des Mittelalters, zurück über die Zeiten des römischen Reiches weiter bis zu Anbeginn der europäischen Menschheit, die sich letztendlich (nach momentanem Stand der Forschung) dann genaugenommen in Afrika wiederfinden würde.

Schlussendlich würden durch diese chronischen Sparmaßnahmen weit ins Zeitminus der Erde, derselben vermutlich aber viele Probleme erspart. Es könnte der Menschheit endlich gelingen, den blauen Planeten doch noch zu retten und zwar weit zurück in der Vergangenheit, indem sich die Vorfahren der Menschen einfach nicht zu dem "weiterentwickeln" was sie momentan sind, sondern weiterhin friedlich auf tropischen Bäumen weiterleben und ganz gechillt leckere Bananen und andere schmackhafte Früchte verspeisen - und zwar in reinster Bio-Qualität. Für immer und bis in alle Ewigkeit.

Brutales Aushöhlen von Kürbisköpfen - eine bestialische Tradition steht wieder vor der Tür!

Das vermeintliche Grinsen ist nicht echt,
sondern wurde den Kürbisköpfen künstlich
ins Antzlitz geschnitzt.
Brezelingen (brez) - Ihre Gesichter meist zu einer leidenden Fratze verzogen, ihre Münder zu einem stillen Schrei geöffnet, stehen sie bald wieder als makaberes Schmuckwerk vor Millionen von Haustüren weltweit: Kürbisköpfe.
Eine uralte Tradition fordert seit Jahrhunderten, vielleicht sogar seit Jahrtausenden, jährlich Millionen von Opfer. Unzählige harmlose und friedliche Kürbisse werden jedes Jahr zu Oktober aus ihren äckerlichen Behausungen verschleppt, von ihren Familien getrennt und für einen Spottpreis zum Kauf angeboten. Die Käufer schlagen nach dem Kauf den liebenswerten, rundlichen Lebewesen bei lebendigem Leib den Schädel auf und entfernen danach das Kürbisgehirn mitsamt den Augen, den Ohren und allem was dazu gehört. Die einen werfen den Kopfinhalt einfach achtlos in den Müll - andere wiederum bereiten sich daraus Suppen oder andere widerliche Gerichte zu. 
Auf grausame Weise verstümmelt, werden dann in die toten Schädeln oft brennende Kerzen hineingestellt, fast so, als ob man die toten Kürbisse damit noch verhöhnen möchte. 

Nicht grausam genug, dass diese Tradition auf brutalste Weise stattfindet - meist werden bereits kleine Kinder in dieses gnadenlose Brauchtum detailliert miteinbezogen und in vielen Fällen dermaßen traumatisiert, dass sie bereits nach nur wenigen Wochen oft kein Gemüse mehr essen wollen und lieber auf Fast-Food ausweichen. Viele der Kinder sind daraufhin so was von in sich gekehrt, dass sie sich über Jahre nur noch in ihren Zimmern aufhalten und daraufhin ausschließlich mit sog. Computern und Handys kommunizieren. Für eine "natürliche" Kommunikationen sind sie oft nicht mehr in der Lage. Doch immer mehr Pädagogen und Pflanzenschützer gehen inzwischen weltweit auf die Straßen und demonstrieren abends mit Kürbis-Öl-Laternen gegen dieses grausame Vorgehen. Erste Erfolg konnten bereits am Nord- und Südpol verbucht werden.

Zum Tag der Deutschen Einheit: Schwabe kreuzt Trabrennpferd mit Trabi

So schön kann der Trabrenntrabi traben und
verbraucht mit seinem 1/2 PS gerade mal 10 kg
Hafer auf 100 Kilometer.
Sigmaringen (brez) - "Endlich ist zusammengewachsen, was zusammengehört!", freut sich Franz P. aus einer kleinen Gemeinde im Landkreis Sigmaringen. Lange genug hat es gedauert, doch nun ist es dem Hobby-Pferdezüchter und Vollblut-KFZ-Mechaniker aus Süddeutschland gelungen, ein original schwäbisches Trabrennpferd mit einem original ostdeutschen Trabi zu kreuzen. Seine Züchtung nennt der deshalb voller Stolz: "Trabrenntrabi". 
Bereits seit 1992 versucht der inzwischen 53-jährige Schwabe ein westdeutsches Pferd mit einem ostdeutschen Fahrzeug zu kreuzen. Als Symbol einer dynamischen und kraftvollen Einheit. Sein Ziel, spätestens zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls sein Ergebnis der Öffentlichkeit zu präsentieren, hat er aber leider nicht geschafft.
"Wie das eben so ist, es kommt immer alles anders als man denkt und dauert dann noch viel länger als geplant. Nach Hunderten von Fehlversuchen musste ich mein Haus verkaufen. Dazu machten mir auch noch die Behörden immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Besonders der TÜV war sehr streng, als es um die Straßenzulassung meines Trabrenntrabis ging. Deshalb durfte ich mein Reitgefährt bisher nur auf Trabrennbahnen Probereitfahren", berichtet der begabte Tüftler.
"Und dann, vor einigen Jahren - Sie erinnern sich sicherlich! - geisterte der Pferde-Lasagne-Skandal monatelang durch die Medien, da musste ich eine zeitlang den Ball gaaaanz, gaaaanz flach halten, damit mir keiner auf die Schliche kam, da ich alle meine bisherigen Fehlzüchtungen bis dahin an diverse dubiose Fleischlieferanten verscherbelt hatte, die wiederum mein Pferde-Trabifleisch an Lasagne-Betriebe weiterverkauften", beichtet der Schwabe uns. "Ich gab trotzdem nie auf, ich bin doch nicht aus Pappe wie ein Trabi, sondern voller Kraft und Energie wie ein Pferd", scherzt der Tüftler mit Pferdegebiss und Pferdeschwanz. Doch nun hat er es endlich geschafft und stellt pünktlich zum 3. Oktober 2016 sein ganz persönliches Einheits-Symbol der vereinigten Öffentlichkeit vor: Den ersten Trabrenntrabi der Welt, mit einer unglaublichen Motorleistung von 1/2 PS und einem Haferverbrauch von nur 10 kg auf 100 Kilometer. Abgasfrei ist er allemal - abgesehen von gelegentlichen Blähungen und ein paar Pferdäpfelchen. Übrigens: Die Straßenzulassung soll der Trabrenntrabi auch noch in diesem Jahr bekommen.

Ohne Betäubung! - Fußpflegerin entfernt bei Kundin Hornhaut und Fußnägel ohne vorherige Anästhesie

Die Pfeile zeigen die betroffenen Stellen
an den Füßen von Karo W., welche bei der
sog. Pediküre ohne vorherige Betäubung
"gepflegt" wurden.
Stuttgart (brez) - Es gefriert einem regelrecht das Blut in den Adern wenn man allein diese Schlagzeile liest. Aber es ist tatsächlich passiert: Eine Stuttgarter Fußpflegerin hat bei einer Kundin an beiden Füßen die Hornhaut entfernt ohne zuvor die betroffenen Stellen zu anästhesieren. Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang August, als die überzeugt Barfußläuferin Karo W. aus B. sich ihre Hornhaut von den Füßen entfernen lassen wollte. 
Karo W. bekam von ihrem Lebensgefährten einen Gutschein für eine sog. Pediküre geschenkt. Das gut gemeinte Präsent entpuppte sich jedoch als ein roher Angriff auf die verdickten Dermisbereiche an den Fußsohlen der Kundin. "Vor lauter Schock habe ich keinerlei Schmerzen gespürt. Weder vor noch nach der Behandlung", berichtet Karo W., "aber es hätte bestimmt weh getan, wenn ich keinen Schock erlitten hätte", ist sich die Frau aus B. sicher. Mit einem sog. Hornhauthobel verging sich die Stuttgarter Podologin an den Sohlen ihres Opfers. "Doch das war noch nicht alles. Zu guter letzt schnitt mir die Frau auch noch mit einer Zange alle meine Zehennägel ab - auch wieder ohne Betäubung", erinnert sich das Opfer. Inzwischen ermittelt ein bisher erfolgloser Privatdetektiv aus Litauen in diesem Fall. Sollte die Fußpflegerin tatsächlich gegen geltende Vorschriften verstoßen haben, droht ihr ein Bußgeld in Höhe von 1,53 € - dem Tagessatz des litauischen Privatdetektives.

Mann findet toten Fisch in Konservendose

So oder so ähnlich muss der Inhalt der
Konservendose ausgesehen haben, den
sich Andreas K. zum Frühstück einverleibte.
Tuttlingen (brez) - Einen gewaltigen Schock erlitt am vergangenen Donnerstag ein Mann aus Tuttlingen, als er zum Frühstück eine Konservendose öffnete und darin einen toten Fisch fand. Der 49-jährige Schwabe wollte am besagten Donnerstag gegen 9:45 Uhr wie gewohnt sein zweites Frühstück zu sich nehmen und kaufte sich zu diesem Zweck im nahe gelegenen Supermarkt eine Konservendose. "Schon beim Öffnen der Konserve schlug mir ein fischartiger Geruch entgegen, aber erst nachdem ich die Dose leer gegessen hatte und danach in aller Ruhe das Foto auf der Oberseite der Konserve anschaute, war mir klar, dass sich in der Dose tatsächlich ein toter Fisch befunden haben musste," beschreibt Sterne- und Planetenkoch Andreas K. sein schreckliches Erlebnis. 
Sein Verdacht bestätigte sich sehr schnell, als auch die alarmierten Behörden die Dose genauer unter die Lupe nahmen und darauf den Schriftzug "Makrelenfilets in Sonnenblumenöl" entdeckten. Wie der tote Fisch in die Dose kam, ist den Behörden bisher unklar. Sie vermuten aber, dass das filetierte Tier absichtlich in die Dose gepackt wurde - zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits tot gewesen sein musste.

Betrunkener UFO-Pilot versaut teure Kornkreise

Das UFO kurz vor dem Absturz.
Darunter & davor erkennt man sehr gut die versauten
Kornkreise, die der betrunkene Pilot kreuz & quer
in den schwäbischen Boden "gepflügt" hat.
Brezelingen (brez) - Es sollte eine Riesen-Überraschung für die anstehende 800-Jahr-Feier des 1100-Seelen Dorfes werden und den Ort somit weltweit in die Schlagzeilen bringen. In die Schlagzeilen hat es das ur-schwäbische Dorf (zwischen Stuttgart und Bodensee gelegen) nun auch geschafft - jedoch leider nicht so, wie es sich Ortsvorsteher Erwin H. gerne gewünscht hätte. "Nie wieder buche ich einen unbekannten Dienstleister über das galaktische Internet", beklagt sich der 47-jährige Brezelinger, "ich hätte bereits stutzig werden sollen, als der Anbieter die Bezahlung im Voraus bei Vollmond und dann auch noch in Sterntalern forderte. Aber wer weiß denn heute überhaupt noch, was richtig und was falsch ist?"

Für einen nicht näher bekannten Betrag sollte der Pilot eine große 800 in ein Kornfeld am Dorfeingang schreiben. Da der fliegende Alien aber die Promille-Grenze auf der Erde nicht kannte, trank er die Flasche Korn, die ihm der Ortsvorsteher als Gastgeschenk überreicht hatte, bereits vor dem Start. Der Dorfpolitiker weist jedoch jegliche Mitschuld von sich: "Egal, nun ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen bzw. das UFO auf das Kornfeld gestürzt," klagt Erwin H., "ich hätte ebenso gut das ganze Geld in ein Schwarzes Loch werfen können". 

Da der Gemeinde nun das meiste Geld fehlt, wird die 800-Jahr-Feier nun um weitere 200 Jahre verschoben und dann ganz groß als 1000-Jahr-Feier zelebriert. "Mir doch wurscht, wer dann die Vorbereitungen für die Feier macht. Mich geht das Ganze dann nichts mehr an", beendet der Schwabe das Interview. 

Der unverletzte UFO Pilot ist auf der Flucht und hat die Erde vermutlich bereits wieder auf unbekanntem Weg verlassen. Zurück hat er nur sein völlig demoliertes Fluggerät gelassen.
Was Ortsvorsteher Erwin H. leider nicht weiß: Der Schrottwert des abgestürzten UFO's, das aus reinem Platin besteht, ist so hoch, dass er die nächsten 200 Jahre jedes Jahr eine riesige Feier veransalten könnte. Aber er weiß es ja leider nicht, da ich ihm das Schrott-Teil für 500 Euro abgeluchst habe.

Boxer lässt sich vor Titel-Kampf eine Doppelnase operieren

Die neue Doppelnase soll seine
Gegner verwirren.
Rom (brez) - "Eine gebrochene Nase kann mir nichts anhaben!" Das zumindest behauptet Box-Bezirksmeister Luigi Zucchini Axelinelli aus Quattro Stagioni - einem Vorort von Rom. Der dreifache Meister im Mittelgewicht fürchtet sich höchstens vor zwei gebrochenen Nasen, und das aus gutem Grund. Nach über 200 Kämpfen wurde ihm bereits 243 mal die Nase gebrochen (200 mal von seinen Gegnern und danach noch 43 mal von seiner verärgerten Frau). "Danach konnte ich oft wochenlang die genialen Spaghetti von meiner geliebten Mama nicht mehr richtig riechen und auch nicht mehr schmecken," klagt der 34-jährige Italiener. 

Aus diesem Grund hat der junge Italiener nun seine gesamten Ersparnisse zusammengekratzt und sich eine zweite Nase operieren lassen. Seine bisherige ließ er sich seitlich versetzen, sodass beide Nasen sich nun rechts und links von seiner Gesichtsmitte befinden."Vielleicht kann ich dadurch meine Gegner irritieren oder zumindest dazu verleiten, dass sie genau zwischen meine beiden Nasen zielen. Dann bleiben sogar beide Nasen heil und ich kann nach dem Kampf noch mehr Spaghetti futtern", grinst der nette Römer und entblößt dabei seinen zahnlosen Mund - nun verstehen wir seine Vorliebe für Spaghetti. 

Ob seine Taktik aufgeht wird Luigi nächsten Samstag erfahren, wenn er gegen seinen nächsten Herausforderer - den 67-jährigen Giovanni Zapparero aus dem einzigen Nachbardorf antritt. "Dieser Titel-Kampf wird verdammt hart, zäh und verdammt spannend werden", verspricht Luigi. Und er hat nicht ganz unrecht - da sich sein Herausforderer bereits vor drei Jahren einen zweiten linken Arm verpflanzen ließ, weil er dafür bekannt ist einen beinahe perfekten linken Haken zu schlagen - und das sogar, ohne dabei beide gleichzeitig Hände von seinem Rollator zu nehmen.

Politiker wollen illegalen Handel mit gefährlichen Zebrastreifen verbieten

Zebrastreifen, die ursprünglich für den Linksverkehr
produziert wurden, funktionieren auf Straßen mit
Rechtsverkehr so gut wie gar nicht.
Berlin (brez) - "Es reicht! Schon wieder wurde ich beinahe von einem Auto überfahren, als ich über einen illegalen Zebrastreifen gehen wollte", so oder so ähnlich oder auch nicht, müssen wohl die Worte geklungen haben, die einen unbekannten und sehr unbedeutenden Politiker in Berlin dazu veranlasst haben, einen neuen Gesetzesentwurf zu formulieren. Darin soll der illegale Handel von geschützten Zebrastreifen durch ein Handelsverbot gestoppt werden. Bei diesen Zebrastreifen handelt es sich sehr oft um geschützte und gestohlene Schmuggelware aus Ländern mit Linksverkehr, die von einigen Straßenbauunternehmen für billiges Geld eingekauft und für teures Geld wieder an deutsche Kommunen weiterverkauft wird. "Das Hauptproblem ist weniger, dass die Zebrastreifen geschützt sind, sondern, dass sie nicht im Geringsten den deutschen Verkehrsvorschriften entsprechen", klagt der unbekannte und unbedeutende Politiker aus Berlin.

"Seit Öffnung der europäischen Grenzen sind auf deutschen Straßen unverhältnismäßig viele Zebrastreifen aufgetaucht, die nicht sicher sind", bestätigt auch ein Verkehrsexperte aus einem Vorort von Flensburg, "Autofahrer, die vorschriftsmäßig auf der rechten Fahrbahn fahren, können z.B. einen Zebrastreifen aus Namibia nicht rechtzeitig erkennen, da dieser für den Linksverkehr ausgelegt wurde und Fußgänger können als Laien den Unterschied zwischen den verschiedenen Zebrastreifen mit bloßem Augen überhaupt nicht erkennen."

Gerüchten zufolge soll deshalb Großbritannien auch aus Gründen zunehmender Zebrastreifen-Diebstählen aus der EU ausgetreten sein, da die entwendeten Fußgängerüberwege ohne Grenzkontrollen problemlos auf das europäische Festland gelangen konnten. Was viele nicht wissen: Britische Zebrastreifen sind qualitativ sehr hochwertig und besonders wasser- und nebelresistent.

Der anfangs genannte Politiker hat inzwischen seinen Gesetzesentwurf mit befreundeten und noch unbedeutender Parteikollegen als er besprochen und fertig ausformuliert. Bis aber über das neue Gesetz zum Verbot illegaler Zebrastreifen abgestimmt worden ist, empfehlen er, seine Kollegen, zwei Putzfrauen des Bundestages, ein ehemaliger Gärtner des Bundestages und obig genannter Verkehrsexperte aus einem Vorort von Flensburg, dass Fußgänger bei bestehenden Zweifeln vor dem Überqueren eines Zebrastreifens vielleicht doch lieber eine Straßenunterführung bevorzugen sollten. 

"Oder sie rufen ein Taxi und lassen sich sicher auf die andere Straßenseite chauffieren", fügt der bereits mehrfach genannte Verkehrsexperte aus einem Vorort aus Flensburg hinzu, der selbst ein gut gehendes Taxi-Unternehmen in Berlin betreibt.

Übrigens: Bei starkem Schneefall verschwindet das Problem mit den illegalen Zebrastreifen schlagartig. Aber weshalb das so ist, können sich die Experten bisher noch nicht erklären.

Immer mehr Spielerbeine sind genervt von "Go-Spielen" auf Smartphones

Auch diese "Go-Spielerin" bemerkte den
Verlust ihrer Beine erst nach mehreren Stunden.
Pfullendorf (brez) - Wer hat noch nicht von ihnen gehört - den "Go-Spielen", bei denen die Spieler mithilfe ihrer Smartphones nach virtuellen Spielfiguren suchen müssen, um diese dann zu fangen bzw. zu sammeln? Das Konzept dahinter wird auch von vielen renommierten Pädagogen für gut befunden, da die Spieler zum Spielen oft an die frische Luft müssen. 
"Hinzu kommt noch, dass sich die Spieler bei dieser Art von Spielen deutlich mehr bewegen müssen, als beim "Zocken" zu Hause", lobte bis vor Kurzem auch der renommierte Pfullendorfer Medien-Mediziner J. Brösele die "Go-Spiele". 

Doch inzwischen hat er seine Meinung geändert. "Seit ca. 3 Wochen bekommen wir immer mehr Fälle in unsere Medienklinik eingeliefert, bei denen die gelangweilten Beine von "Go-Spielern" einfach streiken und nicht mehr auf ihre Besitzer hören wollen. Es handelt sich dabei um selbstbewusste Beine, die einfach keine Lust mehr auf das sich ständig wiederholende Loslaufen und Stoppen haben. Sie streiken dann einfach und gehen ihren eigenen Weg. Viele Spieler hängen dann plötzlich in der Luft und bemerken den Verlust ihrer Körperteile meist erst nach Stunden, wenn die Akkus ihrer Smartphones leer sind und sie weitergehen wollen," erklärt der Experte das Phänomen. 

"Doch dann ist es meist zu spät. Die Spieler kommen aus eigener Kraft nur noch schwer vom Fleck und können im dümmsten Fall nicht einmal mehr Hilfe anfordern, da ihre Smartphones keinen Saft mehr haben. Die Beine hingegen sind zu diesem Zeitpunkt meist schon lange zu Hause und liegen bockig auf der Couch. Auf gutes Zureden reagieren sie nicht, da sie keine Ohren haben. Es dauert oft mehrere Tage, bis man sie mithilfe von sanften Massagen wieder davon überzeugen kann, sich mit ihrem Besitzer zu vertragen. Doch es kann auch anders ausgehen: im dümmsten Fall verlaufen sich die Beine oder werden von streunenden Hunden oder Fußfetischisten zum Spielen mitgenommen. Aber das passiert recht selten - in 98% der Fälle tauchen die Beine gesund und munter wieder auf"

Das Phänomen ist zwischenzeitlich auch in vielen anderen Ländern aufgetreten. Die Experten raten den Betroffenen nun, dass sie in Zukunft beim Spielen lieber ein Auto (am besten mit Automatikgetriebe) benutzen sollen, bis sie eine endgültige Lösung des Problems gefunden haben und auf jeden Fall noch einen Ersatz-Akku für den Notfall beim Spielen mit sich führen.

Chirurg entfernt versehentlich sehenden Blinddarm

Das ist ein Fahndungsfoto des (sehenden) Rottweiler
Blinddarms, der sich nach Zeugenaussagen noch im
Gebiet der Rottweiler Innenstadt aufhalten soll.
Rottweil (brez) - Da staunte Hobby-Chirurg Karl. S. aber gewaltig, als er vergangene Woche seinen Nachbarn Paul operierte. "Zu Beginn war es eine ganz gewöhnliche Blinddarm-OP, wie ich sie schon häufig nach Feierabend durchgeführt habe", erzählt der Rottweiler Metzgermeister, "aber dieses Mal war es am Ende doch irgendwie anders. Nachdem ich Paul mit meinem umgebauten Bolzenschussgerät betäubt hatte, schnitt ich wie immer mit fachmännischen Griffen einen handlichen Schlitz in seine Leistengegend, griff routiniert nach dem entzündeten Blinddarm und trennte ihn mit geübtem Griff ab. Doch dann passierte etwas, das hatte ich bisher noch nie erlebt: das Ding starrte mich an! Es zwinkerte mir sogar neckisch zu. So etwas ist mir in meiner ganzen Fleischerkarriere noch nie passiert. Vor Schreck schmiss ich das Teil in hohem Bogen von mir, direkt vor die Pfoten meines blinden Rottweilers Schorsch. Doch bevor der reagieren konnte verschwand der Blinddarm, fröhlich hüpfend, in Richtung Rottweiler Innenstadt", schildert der Rottweiler Fleischer das Geschehen. Inzwischen darf Karl S. keine Operationen mehr in seiner Freizeit durchführen, da er gar keine Krankenkassenzulassung besitzt.

Hinweis:
Da sehende Blinddärme (im Gegensatz zu nichtsehenden Blinddärmen) unter Naturschutz stehen, dürfen diese nicht aus ihrem natürlichem Lebensraum entfernt und auch nicht gejagt werden. Sollten Sie sachdienliche Informationen über den Verbleib des Rottweiler Blinddarms haben, dann wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion oder an einen Fleischereibetrieb Ihres Vertrauens.

Tausende toter Fische auf deutschem Fischerboot entdeckt

Nach unseren Recherchen ist der Handel mit
toten Fischen ein weltweites, und nicht
nur ein rein deutsches Problem.
Büsum (brez) - Diesen Anblick wird Helga K. und ihre Familie aus Stuttgart wohl nie mehr vergessen! Über Pfingsten war Ehepaar K. mit seinen drei kleinen Kindern Erwin (43) Paul (29) und Ingrid (36) an die Nordsee gereist. "Wir dachten, wir tun unseren Kindern etwas Gutes, wenn wir in eine Gegend reisen, in der die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Aber ihre Erwartungen wurden bitter enttäuscht. Aus einer Woche Traumurlaub in Büsum wurde ein Albtraum. Bereits am ersten Morgen nach ihrer Anreise wollte die Familie einen entspannten Ausflug an den Hafen machen. Dort lagen um diese Zeit bereits wieder die ersten Fischerboote im Hafen und glänzten in der warmen Morgensonne. 

"Um mehrere Boote hatten sich einzelne Menschen mit Körben und Taschen versammelt. Als wir uns näherten, um zu sehen was dort los war, stockte uns der Atem. Die Fischer auf ihren Booten handelten dort in aller Öffentlichkeit mit toten Fischen - in unglaublich großen Mengen - welche die Menschen in ihren Körben und Taschen davon schleppten", erzählt die Mutter aus Schwaben mit zittriger Stimme, "meine kleine Ingrid musste sofort spucken, als sie die toten Tiere sah. Auch unserem ältesten, dem Erwin, ging es nicht gut. Er fing sofort an zu weinen. Auch mir wurde schlecht. Nur mein Sohn Paul und mein Mann hatten sich einigermaßen im Griff und konnten so einige verschwommene Beweisfotos schießen, die wir den örtlichen Behörden übergeben wollten." Die tierliebe Familie aus Süddeutschland war bisher immer der Meinung, dass Fischer mit ihren Fischerbooten nur lebende Fische für Aquarien und Zoos fangen würden. "Wir hätten niemals gedacht, dass deutsche Fischer auch mit toten Fischen Geld machen."

"Meine Kinder und mich trifft so ein Erlebnis besonders schwer, da wir unter den Sternzeichen der Meeresfrüchte geboren wurden: Fische (Paul), Krebs (Erwin) und Wassermann (Ingrid). Wir fühlen da ganz anders, viel intensiver mit," erklärt die dreifache Mutter, die selbst im Sternzeichen der Fischfrikadelle geboren worden ist.

Als die Familie ihre Entdeckung jedoch den örtlichen Behörden melden wollte, traf sie der nächste Schock. "Die Beamten nahmen uns offensichtlich nicht ernst und manche von ihnen aßen sogar - obwohl unsere kleinen Kinder anwesend waren - genussvoll ihre mit totem Fisch belegten Fischbrötchen, und einer von ihnen sogar Krabbensalat mit Sauce", erinnert sich Helga K. angewidert. Die verärgerte  Familie K. reiste daraufhin noch am selben Tag ab und fuhr auf direktem Weg zurück nach Stuttgart - mit dem großen Verlangen nach Käsespätzle, Maultaschen und Linsen mit Spätzle. Davor aber stärkten sie sich noch am Drive-In eines Fast-Food-Restaurants mit fischfreien Hamburgern, fischfreien Chicken Wings und fischfreien Fischstäbchen, um sich von den schrecklichen Bildern in ihren Köpfen wenigstens für einen kurzen Moment abzulenken.

Brezelingen führt neues Verbotsschild für betrunkene Väter ein

So sieht das neue Verbotsschild aus,
das stark betrunkenen Väter am
Vatertag den Durchgang durch das
Brezelinger Wohngebiet verbietet.
Brezelingen (brez) - Vatertag in Brezelingen bedeutet auch immer ein Problem mit betrunkenen Vätern und Nichtvätern. Auf ihrem Weg zum Festzelt des örtlichen Musikvereins, benutzen jedes Jahr hunderte von betrunkenen Besuchern die Abkürzung durch das nahe gelegene Wohngebiet. Dies wiederum führt regelmäßig zu Problemen mit den Anwohnern. Da viele der alkoholisierten Festzeltbesucher ihren Mageninhalt im Wohngebiet zurücklassen, stinkt das den Anwohnern gewaltig. "Manchmal liegen komplette Mägen und andere Organe auf der Straße, welche die Besoffenen einfach so auskotzen. Unsere Kinder spielen dann damit oder die Katzen bringen dieses widerliche Zeug teilweise sogar mit in ins Haus", erzählt eine Anwohnerin. "Zudem übersäuern unsere Gärten durch den Auswurf der Passanten so dermaßen, dass auf unseren Grundstücken nichts mehr wächst." Aus diesem Grund hat die Gemeinde Brezelingen dieses Jahr ein Durchgangsverbot für Betrunkene mit mehr als 1,5 Promille erlassen und dafür extra neue Schilder im Wert von 12.000 Euro aufstellen lassen.